Heimordnung

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Diese Heimordnung wurde auf Grund des am 01.09.1986 in Kraft getretenen Bundesgesetzes vom 15.05.1986 über das Wohnen in Studentenheimen (Studentenheimgesetz), BGBL Nr. 291 sowie der Änderungen und Ergänzungen des Studentenheimgesetzes BGBL Nr. 342/1993 und BGBL Nr. 24/1999 von der Heimvertretung des WIST-Heimes beschlossen. Sie regelt das Zusammenleben der Heimbewohner/innen und die Benützung des Heimes. Die Heimordnung bildet einen Bestandteil des Benützungsvertrages und gilt für unbestimmte Zeit; allfällige Änderungen der Heimordnung werden mit dem folgenden Studienjahr wirksam, wenn sie vor dem Ende des vorangegangenen Studienjahres beschlossen wurden, sonst mit dem auf die Beschlussfassung folgenden übernächsten Studienjahr (§. 16 Abs. 2 StHG). Im Übrigen wird auf die Beachtung öffentlich-rechtlicher, insbesondere feuerpolizeilicher Vorschriften hingewiesen.


Gemeinschaftsräume

Sämtliche Räume des WIST-Hauses dienen den Studenten/innen als Gemeinschaftseinrichtungen, ausgenommen:

  • Studenten/innenzimmer
  • Diensträume, soweit sie für den Betrieb des Heimes nötig sind
  • VSStÖ-Lokal, Lokal des Dachverbandes Linzer Jugendzentrums und Räumlichkeiten der Linzer Kinderfreunde.
  • Studenten- und AK-Wohnungen

Die Gestaltung der Gemeinschaftsräume obliegt der studentischen Selbstverwaltung, die Zuständigkeit liegt beim entsprechenden studentischen Organ.

Das Einbringen von Einrichtungsgegenständen von den Heimbewohner/innen in die Gemeinschaftsräume, wie z.B. Sitzgarnituren und Kühlgeräte in die Stockwerksküchen ist untersagt.

Gemeinschaftsräume sind allen Bewohner/innen des Hauses jederzeit zugänglich. Sonderregelungen obliegen der Heimvertretung und sind, sofern sie von Dauer sind, in der Heimvollversammlung (HVV) bekanntzugeben.

Die Schließung einzelner Räume in Ferienzeiten, an Wochenenden sowie in begründeten Ausnahmefällen, darf von der WIST nur im Einvernehmen mit der Heimvertretung vorgenommen werden. Veränderungen von Gemeinschaftseinrichtungen obliegen der Heimvertretung. Zweckumwidmung vom Gemeinschaftsräumen können nur von der HVV in Absprache mit der WIST beschlossen werden.

Das Buffet

Das Buffet wird von Heimbewohner/innen unter Aufsicht der Heimvertretung geführt. Die Buffetgruppe nimmt selbstständig verwaltungs- und steuerrechtliche Aufgaben wahr. Die Ersetzung ausscheidender Mitglieder der Buffetgruppe erfolgt im Zusammenwirken mit der Heimvertretung gemäß dem Kriterium der Einsatzbereitschaft und unter Berücksichtigung des Umstandes, inwieweit eine reibungslose Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern der Gruppe zu erwarten ist.

Die Absetzung der Buffetgruppe oder eines Mitgliedes kann nur durch einen Beschluss der Heimvertretung mit 2/3 Mehrheit erfolgen. Der Beschluss über die Absetzung der gesamten Buffetgruppe ist in der nächsten HVV zu bestätigen, eine Nichtbestätigung kommt einer Wiedereinstellung gleich.

Die Benützung des Buffets für Veranstaltungen ist in der Benutzungsvereinbarung für das Buffet geregelt und ist ausschließlich heiminternen Personen vorbehalten.

Änderungen im Buffetbetrieb, insbesondere der Preisgestaltung, bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung der Heimvertretung. Die Buffetgruppe informiert selbstständig den Konzessionsinhaber über personelle und preisliche Änderungen. Obwohl das Zusperren der Außentür des Buffets auch den damit verbundenen Fernseh- und Veranstaltungsraum betrifft, ist dies der Buffetgruppe an Wochenenden und in Ferienzeiten gestattet. Gruppen von Heimbewohnern/innen, die dadurch am Abhalten einer bestimmten Veranstaltung oder am Sehen von bestimmten TV-Sendungen gehindert wären, ist der Zugang zu ermöglichen. Im Streitfall entscheidet die Heimvertretung.


Organe der Vertretung der Heimbewohner/innen

sind:

Die HVV

erteilt der abgetretenen Heimvertretung die Entlastung. Die Beschlussfähigkeit ist bei Anwesenheit von mind. 40 Heimbewohnern/innen gegeben. Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist 30 min. später eine neue HVV einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig ist, ausgenommen bei der Absetzung der Heimvertretung oder eines ihrer Mitglieder. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit, solche über die Absetzung der Heimvertretung oder eines ihrer Mitglieder mit 2/3 Mehrheit gefasst. Den Vorsitz führt der/die Vorsitzende der Heimvertretung oder sein/e Stellvertreter/in. Die HVV muss durch Aushang 4 Werktage vorher angekündigt werden.

Die Heimvertretung

Der Heimvertretung obliegen alle sich aus dem StHG, dem Heimstatut und der Heimordnung ergebenden Rechte und Aufgaben. Die Heimvertretung hat die jährliche Rechnungslegungspflicht über ihr Budget der HVV gegenüber zu leisten. Das Budget ergibt sich aus den jährlichen Zuwendungen der WIST sowie aus allfälligen Einnahmen. Näheres regelt die Geschäftsordnung.

Der/Die Stockwerkssprecher/in

Es ist von jedem Stockwerk ein/e Sprecher/in zu bestimmen. Diese sind bis spätestens eine Woche nach der Wahl der Heimvertretung zu bestimmen und dieser bekannt zu geben. Anderenfalls werden die Stockwerkssprecher von der Heimvertretung bestimmt. Der/Die Stockwerkssprecher/in ist das von der Stockwerksgemeinschaft gewählte Vertretungsorgan gegenüber der Heimvertretung. Er/Sie vertritt die Anliegen bezüglich der stockwerksinternen Gemeinschaftsräume und übernimmt die von der HVV oder von der Heimvertretung übertragenen Rechte und Pflichten.

Wahlverfahren für die Wahl der Heimvertretung

Jede Wahl im WIST-Heim erfolgt aufgrund des allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrechtes jeweils im Wintersemester. Aktiv und passiv wahlberechtigt sind alle ordentlich studierenden Bewohner des WIST Heimes. Die Heimvertretung besteht aus sieben Personen, wobei mind. drei Personen aus dem Zimmertrakt und mind. zwei Personen aus dem Wohungstrakt sein müssen; jedoch maximal 2 Vertreter aus der Buffetgruppe und maximal ein aktives Mitgleider der jeweiligen Studentenfraktionen (GRAS, VSSTÖ, ÖSU, KSV, AG, RFS, No Maam, usw.) im HA sein dürfen. Jeder kann maximal sieben KandidatInnen wählen. Die Wahl erfolgt aus allen KandidatInnen die zur Wahl stehen. Der/Die Vorsitzende der Heimvertretung wird von den neugewählten Mitgliedern aus ihrem Kreis gewählt, dasselbe gilt für seine/n Stellvertreter/in. Am Beginn des Wintersemesters wird in einer HVV der Termin, die Orte der Wahllokale, die Kandidaten für die Heimvertretungswahl festgelegt und eine Wahlkommission eingesetzt. Die Auszählung der Stimmen erfolgt öffentlich, das Ergebnis wird sofort nach erfolgter Auszählung durch Aushang bekanntgegeben. Die bisherige Heimvertretung bleibt, sofern die Neuwahl nicht aufgrund eines erfolgreichen Misstrauensantrages in der HVV durchgeführt wurde, bis zum Ablauf eines Monates nach erfolgter Wahl im Amt bzw. solange bis eine neue Heimvertretung gewählt ist. Die Heimvertretung kann die designierte Heimvertretung schon früher mit der Führung der Geschäfte betrauen.

Wahlverfahren der Stockwerksvertreter/innen

Die Wahl des/der Stockwerkssprechers/in erfolgt formlos. Es ist lediglich darauf zu achten, dass Ort und Zeit der Wahl innerhalb des Stockwerkes entsprechend angekündigt werden. Die Wahl des/der Stockwerkssprechers/in hat geheim zu erfolgen, wenn ein/e Stockwerkssprecher/in dies verlangt oder die Heimvertretung dies anordnet. Das Ergebnis der Wahl ist im Stockwerk bekannt zu machen.

Zimmervergabe

Die Vergabe der Heimplätze erfolgt gemäß § 11 StHG durch den Heimträger. Wurde solcherart ein Heimplatz zugewiesen, hat der/die Neueinziehende das Recht, sein/ihr Zimmer unter den freistehenden Zimmern selbst auszusuchen. Er/Sie kann sein/ihr Zimmer später nicht gegen ein freistehendes tauschen. In schwerwiegenden Ausnahmefällen kann in Übereinstimmung mit der Heimvertretung und der WIST einem Zimmertausch zugestimmt werden.


Empfang von Besuchen

ist jederzeit gestattet.

Der/Die Besuchte hat dafür zu sorgen, dass durch die Besucher das Gemeinschaftsleben im Heim nicht beeinträchtigt wird. Die Heimvertretung kann den/die Bewohner/in aus diesen Gründen verpflichten, solchen Besuchern bzw. Besuchergruppen den Zugang zu Gemeinschaftseinrichtungen zu verwehren, sowie diese Personen des Heimes verweisen. Die Ermöglichung eines unkontrollierten Zugangs in das Heim (z. B.: Aufspreizen der Eingangstüre, ...) ist verboten.


Veränderung des Heimplatzes und Betrieb elektrischer Geräte

Der Heimplatz darf in jeder Art verändert werden sofern die Möbel der Heimzimmereinrichtungen keinen Schaden erleiden. Der Bettenumbau ist nicht gestattet. Vor dem Ausziehen ist jedoch der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen. Jedoch sind bloße Abnützungen weder Veränderungen noch Schäden. Der Anschluss von Haushaltsgeräten, die bereits in der Gemeinschaftsküche vorhanden sind, ist in den Zimmern verboten.


Müllentsorgung

Zimmertrakt

Die Bewohner/innen des Zimmertrakts sind für die Sammlung und Trennung des in den Gemeinschaftsküchen anfallenden Mülls verantwortlich. Es sind die in den Küchen dafür vorgesehenen Behälter zu verwenden. Die Entsorgung ist von den Stockwerken selbst zu organisieren. Der für den Zimmertrakt vorgesehene Müllraum ist sauber zu halten.

Wohnungstrakt

Der in den Wohnungen anfallende Müll ist im Müllraum des Wohnungstraktes zu entsorgen und ebenfalls zu trennen. Der Müllraum des Wohnungstraktes ist ebenfalls sauber zu halten.

Die unangemeldete Ablagerung von Sperrmüll vor dem Heim ist verboten. Eine kostenlose Entsorgung des Sperrmülls kann von der Verwaltung oder der Heimvertretung veranlasst werden.


Die Benützung der Abstellkammern in den Gängen des Wohnungstraktes

Alle Gegenstände in den Abstellkammern sind mit Name und Wohnungsnummer zu kennzeichnen. Die Heimvertretung behält sich das Recht vor, nicht gekennzeichnete Gegenstände nach Vorankündigung zu entsorgen.


Auto-, Motorrad- und Fahrradabstellplätze

Autos

Auf den zum Heim gehörenden Parkplätzen (mit WIST beschriftet) ist das Parken nur mit gültiger Parkkarte erlaubt. Jede/r Heimbewohner/in hat Anspruch auf eine Parkkarte. Diese sind in der Portierloge kostenlos erhältlich. Die Gültigkeitsdauer der Parkkarte beträgt zwei Semester. Die Parkkarten sind gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe anzubringen.

Fahrräder

Fahrräder sind nur auf den dafür vorgesehenen Stellflächen abzustellen. Die Fluchtwege im Keller sind unbedingt frei zu halten. Die Heimvertretung behält sich das Recht vor, herrenlose Fahrräder nach Vorankündigung zu entsorgen.

Motorräder

Die Abstellflächen für Motorräder sind für diese frei zu halten.


Allgemeines

Die Schaukästen im Lift sind ausschließlich für Informationen seitens der WIST, der Heimvertretung oder der Buffetgruppe reserviert. Sonstige Aushänge sind vom Heimausschuss zu genehmigen.


Schlussbestimmungen

Die Kundmachung dieser Heimordnung erfolgt durch Auflage zur Einsichtnahme bei jedem/r Stockwerksvertreter/in, bei den Mitgliedern sowie der Homepage der Heimvertretung. Es wird darauf hingewiesen, dass die Benützungsbestimmungen für das Netzwerk, die Betreiberbestimmungen für das WIST-Buffet sowie die Benützungsvereinbarung für das WIST-Buffet Bestandteil dieser Heimordnung sind. Den Brandschutzbestimmungen ist unbedingt Folge zu leisten.

Jede/r Heimbewohner/in hat die Möglichkeit sich diese Heimordnung selbst zu kopieren.